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Das Christentum als Fortsetzung der Antike

ROM
23.-30. Juni 2013

Wissenschaftliche Leitung:
Univ. Prof. DDr. Johannes Huber
Univ. Ass. Prof. Dr. Markus Metka

Kunsthistorische Begleitung:
emer. o. Univ. Prof. der Kunstgeschichte Dr. Artur Rosenauer

Referenten:
Univ. Prof. Dr. med. Dr. theol. Matthias Beck (Wien)
Univ. Prof. Dr. Martin Birkhäuser (Basel)
Dr. Jan-Dirk Fauteck (Kalletal)
Univ. Prof. DDr. Johannes Huber (Wien)
Univ. Ass. Prof. Dr. Markus Metka (Wien)
Univ. Prof. Dr. Friedrich Nagele (Wien)
Univ. Prof. Dr. Antonia Testa (Rom)
Dr. Richard Wimmer (Wien)

DFP Fortbildungspunkte wurden eingereicht

 

Vorwort von Univ. Prof. DDr. Johannes Huber und Univ. Ass. Prof. Dr. Markus Metka

Wie am Anfang der Antiken Medizin Hypokrates, so ist am Ende der römischen „goldenen Kaiserzeit“ der römische Arzt Galenos die Lichtgestalt der Antiken Heilkunst.
Unser Kongress wird im Campo Santo Teutonico, direkt im Vatikan stattfinden. Der Vatikan, beziehungsweise die römisch-katholische Kirche können als die Erben der antiken Kultur, vor allem in Wissenschaften, Philosophie, Ethik, Recht und Medizin, angesehen werden. Die sonst nicht allgemein zugänglichen Orte so wie die einmaligen Seminar-Räumlichkeiten betonen die besondere Exklusivität dieser Tagung „Wissenschaft auf Reisen IX“.

Die Hotels wurden so gewählt, dass man zu Fuß in wenigen Minuten direkt in den Vatikan gelangt. Kunsthistorisch soll die Reise Hintergründiges beleuchten: so zum Beispiel die große Symbolik, die In der Hadriansvilla liegt, der größten und aufwendigsten Palastanlage, die sich je ein römischer Kaiser erbauen ließ, oder der wunderbare Rennaissancebau der in den vatikanischen Gärten liegenden Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. Dem genius loci entsprechend widmet sich das wissenschaftliche Programm der medizinischen Kraft der Spiritualität, der Bedeutung des Konfliktlösungshormon Oxytocin und der Ökumene in der Medizin. Frau Prof. Testa von der weltberühmten Gemelli Klinik wird ihre Forschungen zur tubaren Genese bestimmter Ovarialkarzinome präsentieren, das konservative organerhaltende Operieren, die Bedeutung des Testosterons für die Frau, der Zusammenhang zwischen Insulin und Brustkrebs und die sich daraus ableitendene Präventionsstrategien sowie der Stellenwert des Plazebos in der klinischen Medizin sind einige Themen von mehreren.

 

Wissenschaftliches Programm (Änderungen vorbehalten)

Univ. Prof. DDr. J. Huber

  • Meditation und Medizin
  • Die Komplexizität der Medizin
  • Das ewige Leben der Hydra – FOXO
  • Status quo der Epigenetik in der klinischen Medizin
  • Aminosäuren in der Onkologie

Univ. Ass. Prof. Dr. M. Metka

  • Ökumene in der Medizin – Die ethischen Gemeinsamkeiten der verschiedenen medizinischen Schulen
  • „An aspirin a day keeps the doctor away?“
  • „ß Glucan“ – der stärkste, natürliche Immunmodulator
  • Aminosäuren und Antiaging
  • Nucleotide – ihre Bedeutung in der alterspräventiven Medizin
  • Fatales Suchtverhalten am Beispiel Gaius Julius Cäsars

Univ. Prof. Dr. F. Nagele

  • Myome & Infertilität

Univ. Prof. Dr. M. Birkhäuser

  • Kultur und Menopause
  • Placebo, die Wunderdroge?

Univ. Prof. Dr. med. Dr. theol. Mag. Pharm. M. Beck

  • Spiritualität und Medizin
  • Genetik/Epigenetik und die geistig/geistliche Dimension des Menschen

Dr. J. Fauteck

  • Verjüngt sich die Frau am Testosteron?

Univ. Prof. Dr. A. Testa

  • US and macroscopic features of ovarian massess?

Dr. R. Wimmer

  • Berühmte Rechtsfälle aus dem römischen Recht: der Fall Jesu, der Fall Galileo Galilei,
    der Fall Nero

emer. o. Univ. Prof. Dr. A. Rosenauer

  • Hochrenaissance in Rom - Michelangelo und Raffael
  • Rom in der Geschichte - Antike
  • Rom in der Geschichte - Frühes Christentum und Mittelalter
  • Roma barocca - Caravaggio und Bernini

 

 

 

Exkursionen

 „Das Kapitol“ - am Haupt der Welt
Der beste Einstieg in die Geschichte Roms beginnt chronologisch richtig: am Kapitol. An seinem Fuße erstreckt sich südlich das Tal des Forum Romanum, gesäumt von den mythischen Hügeln. Der Kapitolshügel steht symbolisch auch für den Übergang von der heidnischen Antike zur neuen Ära des Christentums: hier soll der Legende nach Kaiser Augustus die Vision einer Frau im Strahlenkranz erhalten haben, die hoch am Himmel ein Kind in den Armen hielt. So übergab der „neue Romulus“ und erste Kaiser sein Erbe dem „neuen Adam“, Jesus Christus. Im Sattel zwischen Arx und Capitolium befinden sich die von Michelangelo geplanten Gebäude des Kapitolsplatzes, die einst als Sitz der päpstlichen Stadtverwaltung dienten. Heute sind es die kapitolinischen Museen. Der Besuch beschränkt sich auf ein paar ausgewählte Stücke und endet an der Ausblicksterrasse auf das Forum vom Tabularium aus.

Sala Ducale, Sala Regia, Cappella Paolina, Cappella Sistina:
die päpstlichen Prunkräume im apostolischen Palast.
Der Vatikan wird erst im Spätmittelalter bzw. in der Frührenaissance der offizielle Papstsitz, vorher residierten die Päpste im Lateran (die eigentliche Kathedrale von Rom ist die Lateranskirche, Sitz des Domkapitels und älteste Kirche der Christenheit). Seit ca. 1420, als sich durch das konstanzer Konzil die päpstliche Macht definitiv in Rom konsolidiert, wird der Vatikan als Papstsitz vorgezogen. Es beginnt eine lang anhaltende Baustelle: Trakte, Paläste, Plätze werden abgerissen und wieder aufgebaut. Nur über die Baustelle Peterskirche prägte der Berliner Historiker Horst Bredekamp den Ausdruck der "produktiven Destruktion". Papst Benedikt XVI. wohnt in den Räumen die am Ende des 16.Jhdts. von Sixtus V. im apostolischen Palast errichtet wurden, dasselbe gilt für den Empfang mit den eindrucksvollen Zeremonien in den Sälen des Palastes. Noch heute wird der Besucher durch eine durchdachte Sukzession der Räume auf den Papstbesuch vorbereitet, die Inszenierung wirkt immer noch wie früher. Im Zweiten Stockwerk befinden sich die "Sala Regia", der Königssaal, der die einstige Privatkapelle des Papstes (die Cappella Paolina, um 1538 von Michelangelo ausgemalt) mit der eigentlichen Hofkapelle (die bekanntere Cappella Sistina) verbindet. Gerade der Stilvergleich zwischen dem späten malerischen Werk des großen Florentiners ist hier besonders gewinnbringend. Einer der prunkvollsten Räume ist die Sala Ducale, der Fürstensaal, der erst von Gian Lorenzo Bernini (Mitte des 17.Jhdts.) prunkvoll mit illusionistisch gemalter Architektur errichtet wurde. Das Gewölbe trägt eine Grotteskenmalerei von Marco Pino, die Wände hingegen Landschaftsdarstellungen von Paul Brill. Damals wie heute dient der Saal dem offiziellen Empfang der Monarchen und Staatsoberhäupter, die zum Papst geladen werden. In diesem Raum stieg früher der Papst auf den Heiligen Stuhl (die Sedia gestatoria) um, getragen von den Würdenträgern, über die Scala Regia nach Sankt Peter zu gelangen.

Die "Casina" des Pius' IV und die Gärten der Päpste
In den üppigen Gärten im vatikanischem Gelände befindet sich ein Juwel der Spätrenaissance: die "Casina di Pio IV", errichtet unter der Regentschaft Pius' IV um 1560. Der Architekt war Pirro Ligorio, jener Architekt der am Entwurf der Villa d'Este in Tivoli stark beteiligt war. Er konzipierte das "Lusthäuschen" ganz im Sinne der Antikenrezeption: ein Villenbau inmitten eines Gartens mit Jagd- und Formalbereichen, die Natur diente als Erholung und Inspiration. Dieses Konnubium (Natur, Kunst) verdeutlicht sich auch im Dekor des Gebäude: Festons und Girlanden, Fruchtbündel, Baluster, Vasen, Satyrn und Faune, Putten und Eroten, vegetabilische Tier- und Menschenfragmente, sowie Rosetten, Maskarons und Kränze. Vorbild für dieses Formenvokabular waren die antiken Wandmalereien des IV. pompeijanischen Stils, die natürlich zur Bauzeit noch unbekannt waren aber seit der Entdeckung um 1490 der Domus Aurea des Kaiser Nero zum Modephänomen bei dekorativen Unternehmungen wurde. Die vatikanischen Gärten erstrecken sich hinter der Peterskirche bis zu den Mauern des Vatikanstaates und wurden im Mittelalter als reine Nutzgärten verwendet (im Sinne des "hortus conclusus"). Nach der Rückkehr der Päpste von Avignon aber vor allem ab dem 15.Jhdt. wurden sie als abgeschiedener Ort der Erholung (Innozenz VIII.) und der künstlerischen Inspiration (Julius II.) zu Renaissance-Gärten umgestaltet: Brunnenanlagen, axiale Beetausrichtung, Aufstellung antiker Statuen, Viridaria etc.. Nach den Einteignungen von 1871 wurden die Formalgärten in ein botanisches Panoptikum einverleibt, alle Pflanzen der christlichen Welt sollten hier ihre Vertretung finden. 1888 wird Leo XIII. "Primas von Afrika" und man errichtete sogar ein Gazellen- und Straußgehege. In der Diktatur-Periode wurde eine Verstädterung der Vatikanischen Gärten gefördert: Es entstanden der Governatoratspalast, der Vatikanische Bahnhof und das Äthiopische Kolleg.

Villa Farnesina und Trastevere
Im einst verrufenen und isolierten Stadtviertel jenseits des Tibers („trans tiberim“) wurde ab dem Beginn des 16.Jhdts. fleißig gebaut: mehrere Villenkomplexe entstehen, darunter die Villa Farnesina. Sie ist eine der schönsten Beispiele einer Renaissance-Villa nach toskanischem Stil, wo alles "wichtig" ist: der Auftraggeber (Agostino Chigi), die Funktion (als „villa suburbana“), der Architekt (Baldassare Peruzzi), die Künstler (Raffael) und Dekorateure, der ehemalige Garten. Alles hier ist zukunftsweisend: der Übergang der glorreichen Vergangenheit (die Antike) zur Neuzeit (der Humanismus) ist das Bindeglied für den Werdegang der römischen Kunst bis zum Zeitalter des Barocks. Als Kontrastprogramm steht auch die Kirche Santa Maria in Trastevere im Programm, die im 13.Jhdt. ohne jegliches Einwirken der Gotik neu errichtet wurde. Eine romanische Säulenbasilika mit vielen Spolien, Mosaiken und Kosmatenböden, stellvertretend für die vielen die Roms Stadtbild heute noch schmücken. Der Aufstieg zum Gianicolo-Hügel wird durch den atemberaubenden Ausblick von der „Fonte dell'Acqua Paola“ entlohnt. Der Monumentalbrunnen wurde ca. 100 Jahre vor dem Trevibrunnen errichtet, hier mündete die einst von Trajan erbaute Wasserleitung aus dem Bracciano-See, von Papst Paul V. Borghese als Schau- und Nutzbrunnen nach dem Vorbild seines antiken „Vorgängers“ umgestaltet. Ausklang des Tages im lebhaften Viertel von Trastevere.

Mosaiken-Spaziergang“ - Lichtmystik am Esquilin
Am Programm steht die Kirche Santa Prassede, am Esquilinhügel gelegen. Die erste Kirche stammt aus dem späten 4.Jhdt, wurde in nach-karolingischer Zeit von Papst Paschalis I. erneuert und erfuhr in der Neuzeit kaum Veränderungen. Im Inneren befindet sich die berühmte „sixtinische Kapelle des Hochmittelalters“, die Kapelle des Hl.Zeno, als „Paradiesgarten“ mit funkelnden Mosaiken bedeckt. Weiteres Ziel ist Santa Maria Maggiore. Sie gilt als die erste und größte Marienkirche der Christenheit, sie verbirgt kostbare Mosaiken aus dem 6. und 13.Jhdt. Die Kirche der Muttergottes wurde auf einem Heiligtum der Juno-Lucina errichtet, die heidnische Schutzpatronin der Hebammen. Gleich „ums Eck“ befindet sich die Kirche Santa Pudenziana. Diese frühchristliche Titelkirche wurde wahrscheinlich im 4. Jahrhundert errichtet. In der Apsiskalotte sind die ältesten Mosaiken der Christenheit zu bewundern. Der Stil ist noch realistisch, der römischen Ästhetik folgend, und (noch) nicht byzantinisch verformt. Schon abstrakt-vergeistigt hingegen wirken die Mosaiken (11.Jhdt.) der Kirche San Clemente am nahegelegenen Colle-Oppio. An der Stelle des heutigen Kirchengebäudes befand sich einst ein römisches Privatwohnhaus, welches ein Mithras-Heiligtum beherbergte. Sichtbar sind der liturgische Raum mit Tonnengewölbe, das Vorzimmer und die Mithras-Schule. Im 4.Jh. wurde das heidnische Heiligtum verschüttet und vergessen, es diente als Fundament der Klemens-Kirche des 4.Jhdts., darüber folgte eine romanische Kirche im 11.Jhdt. Erst um 1830 wurden die Unterkirche und die Fundamente des antiken Wohnhauses freigelegt.

„Villenkultur in Tivoli“: die Villa Adriana und die Villa d'Este (optional: Villa Gregoriana)
Seit 2 Jahrtausenden ist Tivoli (ca. 40 km von Rom entfernt), ein beliebter Ort für die Sommerfrische. Schon die antiken Senatoren bauten Ihre Villenanlagen auf den Hängen der tiburtinischen Hügeln. Am Beginn steht der Besuch der Villa Hadriansvilla, einer der eklektischen Villenbauten der Antike. Sein Planer, Kaiser Hadrian selbst, konzipierte das riesige Areal als philosophisches Zitat seines Reiches: die unterschiedlichen Baustile (griechisch, römisch, ägyptisch) verschmelzen zusammen mit dem Formenreichtum der Gebäude (Pavillons, Gärten und Nymphäen, auf verschiedenen Achsen abgelegt) zu einer höchst symbolisch-idealisierten Anlage, Ausdruck und Willensäußerung des Bauherren: «Wer baut, wirkt mit der Erde zusammen; bauen heißt, einer Landschaft ein menschliches Siegel aufprägen, das sie für immer wandelt». Auch der Errichtung der Villa d'Este obliegt ein unglaubliches Bauvorhaben: um 1560 hatte der als „papabile“ geltende Kardinal Ippolito d'Este diese Villa Suburbana im Dorf Tivoli bauen lassen. Dafür grub er ein künstliches Tal ab, hier sollten seine terrassierten Gärten entstehen. Das Gebäude wurde aus einem Franziskanerkloster gewonnen. Die Gärten mit den unglaublichsten Wasserspielen gelten als Übergang des formal betonten Renaissance-Gartens zum barocken Sinnesspiel, Vorbild also für alle Barockgärten Europas. Trotz langer Verwahrlosung im 17. und 18.Jhdt. und Verwucherung der Pflanzen bleibt die axiale Gartenanlage mit den meisten Wasserspielen relativ gut erhalten. Als Option ist der Besuch der meist wenig bekannten Villa Gregoriana in Tivoli vorgesehen, 2005 wieder dem Publikum zugänglich gemacht. Unter der Akropolis des antike Tibur erstreckt sich das schon in der antike (Strabo, Virgil) vielbesungene Tal mit Schluchten und Wasserfällen: ein Naturspektakel ohnegleichen. Die steilen aber sicheren Wege führen zu den Grotten, Kanälen, Hohlräumen und den Wasserspielen des Flusses Aniene (ein Zuläufer des Tibers) die Generationen von Grand Tour Reisenden und Künstler (Lorrain, Rudolf v. Alt, Joseph Anton Koch u.a.) anzogen: zum Spektakel Natur (die wilden Täler des Aniene) und Kunst (die Tempel an der Akropolis von Tivoli). Goethe schrieb „Diese Tage war ich in Tivoli und habe eines der ersten Naturschauspiele gesehen. Es gehören die Wasserfälle dort mit den Ruinen und dem ganzen Komplex der Landschaft zu denen Gegenständen, deren Bekanntschaft uns im tiefsten Grunde reicher macht.“ Schon die Römer hatten die Wucht des Flusses mit künstlichen Ventil-Tunnels gebremst, so auch die Päpste. Gregor XVI lies 1832 einen künstlichen Wassergang bauen, um den gefährlichen Druck des Flusses zu vermindern. Resultat: ein 280m langer Tunnel mit einem 100 Meter großen Wasserfall.

Mittagesempfang in der Botschaft am Quirinal und anschließend Exkursion Villa und Galleria Borghese: frühbarocke Selbstinszenierung in Rom
Anlässlich des Kongresses in Rom empfängt der österreichische Botschafter in der Republik Italien die Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Botschaft am Quirinal.
Danach besuchen die Kongressteilnehmer die Villa und Galleria Borghese. Das 80ha Große Areal ("Parco di Villa Borghese") befindet sich am Pincio-Hügel, wo schon in der Antike Villenbauten "extra moenia" standen. Ab 1580 begann hier die Familie Borghese mit der Errichtung einer Villa Suburbana, die ein Lustschlösschen (heute Sitz des "Museo di Galleria Borghese") und das Grünareal (die eigentliche Villa mit Jagd- und Ziergarten) einschlossen. Das 1612 errichtete Casino diente weniger als Herberge einer intimen Kunst- und Wunderkammer sondern eher als repräsentativer Rahmen der reichen Kunstsammlung, die bis 1902 im Familienbesitz blieb (bis dahin die größte private Kunstsammlung der Welt eines nicht regierenden Fürstengeschlechtes). Initiator war der kunstsinnige Kardinal Scipione Borghese, Neffe des Papstes Paul V in dessen Interesse er auch konsequent handelte. Er prägte damit den gesamteuropäischen Barock und wurde für viele Vorhaben das direkte Vorbild (z.B. von Versailles 1 bis Schönbrunn 1). Er sammelte Antike (Statuen), Renaissance-Kunst (Gemälde von Rafael, Tizian, Lotto etc.) und zeitgenössische Kunst (Plastiken von Bernini und Gemälde von Caravaggio), hinterließ des Weiteren seine Sammlung in weitsichtiger Fidei-commission. Eine Inspirationsquelle für Generationen von Künstlern und Gelehrten: die erste Kunstsammlung in Europa, die zu repräsentativen Gründen angelegt wurde. Während das Äußere seit Scipione nahezu unverändert blieb, wurde das Interieur in klassizistischen Zeiten (Ende 18.Jhdt.) mit einer Neuaufstellung der Objekte umgestaltet und bereichert, so z.B. fand die berühmte Canova-Statue der siegreichen Venus Eingang in die neuen Räume, gleich neben antiken Plastiken und barocken Gemälden. Im Erdgeschoß des ehemaligen Lusthauses der Familie Borghese befinden sich vornehmlich Skulpturen, im ersten Stock ist die Gemäldegalerie angesiedelt.

Mindestteilnehmerzahl pro Exkursion: 25 Personen. Preise der Exkursionen folgen!
Programmänderungen aufgrund der vatikanischen Gesetzeslage vorbehalten.

 

 

 

Tagungsort und Kongresshotels

Der Campo Santo Teutonico liegt direkt im Vatikan und dient während des Kongresses als Tagungsort. Der Campo geht auf Karl den Großen zurück und umfasst drei eng miteinander verbundene Einrichtungen; die Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes beim Friedhof der Deutschen und Flamen, das Priesterkolleg beim Campo Santo Teutonico und das Römische Institut der Görres-Gesellschaft. In diesem historischen Gebäude findet die Konferenz direkt innerhalb der vatikanischen Mauern statt.

Hotel Columbus 4*

Das Hotel liegt direkt an der berühmten Via della Conciliazione, nur 200 m vom Petersdom entfernt, es ist ein ehemaliges Kloster und dieser Charme ist bis heute in den Räumlichkeiten spürbar. Die Zimmer sind klein, funktionell und mit Klimaanlage ausgestattet. Im Hotel befindet sich das hervorragende Restaurant La Veranda, in dem Sie edle italienische Weine und die feine lokale Küche genießen. Der begrünte Innenhof lädt zum Verweilen ein.

Residenza Paolo VI 4*
Das Hotel Residenza Paolo VI liegt direkt an den Mauern zum Vatikan und bietet von der Dachterrasse einen fantastischen Blick auf den Petersplatz. Die Zimmer in diesem ehemaligen Kloster überzeugen durch klassisches Design. Die Terrasse mit Bar-Service serviert Ihnen bis Mitternacht Getränke und Snacks.

Palazzo Cardinal Cesi 4*
Dieses reizvolle ehemalige Kloster aus dem 14. Jahrhundert, welches vor einigen Jahren zu einem Gästehaus umgewandelt wurde, verfügt über einen Innenhof mit besonderem Flair. Das Hotel liegt an einer der berühmtesten Straßen Roms, der Via della Conciliazione, direkt neben dem Hotel Columbus und verfügt über eine Dachterrasse mit beeindruckender Aussicht.

Hotel dei Mellini 4*
Mit einem herrlichen Dachgarten erwartet Sie das Hotel dei Mellini, einen 15-minütigen Spaziergang vom Petersplatz und der Spanischen Treppe entfernt. Die eleganten Zimmer im Mellini Hotel sind in einem modernen englischen Stil eingerichtet. Das Castel Sant'Angelo liegt nur 500 Meter vom Hotel entfernt und der Tiber ist nur zwei Häuserblocks vom Hotel getrennt.

Gran Melia Rome 5*
Das Hotel Gran Meliá Rome ist eines der schönsten Hotels der Marke Gran Meliá. Es liegt inmitten der sagenhaften Altstadt Roms, wunderschön eingebettet in die spektakulären Ländereien der historischen Villa Agrippina, die einst der Mutter des berühmten Kaisers Nero unterstanden. Die geschichtsträchtige Umgebung harmoniert wunderbar mit der eleganten Ausstattung des Hotels. Das luxuriöse Ambiente wartet mit klassischen Details und modernen Annehmlichkeiten auf. Nur 10 Gehminuten vom Vatikan und dem Petersdom sowie 15 Minuten von der Piazza Navona entfernt, erhebt sich diese spektakuläre Luxus-Ferienanlage im Zentrum Roms. Neben der historischen und kulturellen Umgebung erwarten Sie hier auch traumhaft schöne Pool-Anlagen und Gärten, ein großer YHI Wellnessbereich sowie eine erlesene Auswahl von Restaurants.

 

 

Seminargebühren und Versicherung

Kongressgebühr: EUR 590,-
(Die Teilnahme am Kongress kann nur in Verbindung mit der Reise über Mondial Medica gebucht werden).

Teilnahmegebühr für Begleitpersonen für kunsthistorische Vorträge: EUR 195,-

Reiseversicherung EUR 49,-
(Komplettschutz inkl. Storno & medizinischen Leistungen vor Ort) bei einem Reisepreis bis max. EUR 1.000,-; bis zu einem Reisepreis von EUR 1.500,- beträgt die Versicherungsprämie EUR 58,-. Bei einem Reisepreis über EUR 1.500,- beträgt die Versicherungsprämie EUR 69,-.

ANMELDUNG:

Anmeldung per Anmeldeformular - DOWNLOAD

Mondial Medica Reisen Frau Karin Kurzmann, BA Währinger Gürtel 18-20 (im AKH) 1090 Wien T +43 1 402 4061 -13 F +43 1 402406120 kurzmann@mondial.at

 

 

Alle weiteren Informationen finden Sie unter folgenden Link:

www.mondial-medica.at/kongresse/aktuelle-kongresse/wissenschaft-auf-reisen-ix-italien